Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Videodateiformaten für die Erstellung von Inhalten, und ihre schiere Menge ist überwältigend. Wenn Sie wissen, welches Format Sie für Ihre speziellen Anforderungen verwenden sollten, können Sie sicherstellen, dass Ihre Arbeit in jedem Kontext glänzt.

Die gängigsten Videodateiformate

AVI: Audio Video Interleave. Dieses Format wurde 1992 von Microsoft entwickelt und ist eines der ältesten und am besten kompatiblen. Früher galt es weithin als das beste Format, doch heute ist es weniger beliebt. Nikon und Olympus verwenden dieses Format, und es ist eine gute Wahl für Kameraleute, die volle Kompatibilität mit PC- und Mac-Geräten suchen.

FLV: Flash Video Format. Dieses Format, das von der Adobe Flash-Software kodiert wird, kann praktisch jeder in seinem Browser abspielen. Daher ist es bei Online-Videoplattformen wie YouTube sehr verbreitet. Dieses Format wird jedoch nicht von iOS-Geräten unterstützt und ist daher für die mobile Weitergabe nicht geeignet.

MOV: Das QuickTime Movie-Format von Apple. Es wurde für Filme entwickelt und ermöglicht die Aufteilung von Dateien in Spuren für die Speicherung. Dieses Dateiformat ist eines der hochwertigsten und in der Regel recht groß. Canon DSLR-Kameras verwenden eine Variante von MOV.

MP4: Dieses Format wurde ebenfalls von Apple entwickelt und ist speziell für die Komprimierung mit geringer Bandbreite ausgelegt, was zu einer schlechteren Bildqualität als bei anderen Formaten führt. Dieses Format wird von Facebook, Twitter, Instagram und YouTube unterstützt.

WMV: Windows Media Video. Dieses Format wurde von Microsoft entwickelt und ist das kleinste verfügbare Videoformat, das sich gut für die Weitergabe per E-Mail eignet. Darunter leidet die Bildqualität. Dieses Format ist für den Windows Media Player gedacht, aber es gibt auch WMV-Player für Macs.

Weniger verbreitete Videodateiformate

AVCHD: Erweiterte Videokodierung, hohe Auflösung. Dieses Format wurde von Sony und Panasonic entwickelt und ist ihr Standarddateiformat. Es unterstützt hochwertige Bilder und 3D-Videos.

MKV: "Matroska". Ein freies und quelloffenes Format, das mehrere Bilder oder Tonspuren aufnehmen kann.

WEBM: Dieses Format wurde für die Verwendung auf Websites entwickelt und eignet sich daher besonders gut für ein Videoportfolio. Zusammen mit HTML5 ermöglicht dieses Format kleine Videoformate, die in kürzester Zeit geladen werden. Da sich die technische Leistung von Webseiten verbessert, verliert dieses Format zunehmend an Beliebtheit.

Zusammenfassung

Es gibt keine eindeutige Wahl, wenn es um das beste Videodateiformat vor allem geht. Sie müssen das Format wählen, das Ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Die gute Nachricht: Es ist sehr einfach, Dateien von einem Format in ein anderes zu übertragen! Stellen Sie nur sicher, dass Sie immer die Originaldatei gespeichert haben, um einen Verlust der Bildqualität zu vermeiden.

Sind Sie neugierig auf die technische Seite der Videoformate? Lesen Sie diesen Artikel über Dateiformate und Codecs.